Ikea schafft einen kompakten städtischen Hochgarten

Ikea’s Innovation im Außenbereich und seine Innovationsschmiede Space10 haben den Growroom-Hochbeetgarten als Open-Source-Projekt entwickelt. Jeder kann das Design für den Growroom kostenlos herunterladen. Dieser urbane Garten, der 2,8 mal 2,5 Meter misst, ist für Dächer, Balkone oder kleinere Terrassen konzipiert.

Viele Elemente werden in ein Projekt integriert

Das Projekt soll jedem die Möglichkeit geben, einen Garten anzulegen, der sich selbst versorgen kann. Ziel des Projekts war es, die folgenden Methoden in dicht besiedelten städtischen Gebieten zu erleichtern und zu vereinheitlichen Die Nachfrage nach Lebensmitteln steigt ständig, und es wird immer schwieriger, Alternativen zum globalen Lebensmittelsystem und eine natürlichere Umgebung in der Stadt zu finden. Diese Lösung bietet der von den Architekten Sine Lindholm und Mads Ulrik Husum entworfene Growroom.

Eine Anleitung im Ikea-Stil mit 17 Stufen, mit Schrauben und Holz. Allerdings wird der Growroom nicht zum Verkauf angeboten, sondern nur als Bauvorlage verwendet. Das Argument von Ikea ist rational: „Es macht keinen Sinn, die lokale Lebensmittelproduktion zu fördern, nur um den Growroom über Kontinente und Ozeane zu transportieren.“

Förderung des regionalen Konsums

Aber der Hochgarten ist die größte Herausforderung. Man braucht Werkzeuge, die nicht jeder Hausbesitzer hat. Laserschneider und CNC-Fräsen sind anspruchsvollere Werkzeuge. Doch auch hier sieht Space10 eine Chance, nicht nur regionale Lebensmittel herzustellen, sondern auch ein Potenzial der Schreinerei um die Ecke zu schaffen. Sie könnten die Komponenten für Ihren wachsenden Raum herstellen – den Konsum auf den eigenen Standort und weit weg von der globalen Perspektive lenken. Wer in der Stadt wohnt, kann in der Nähe einen öffentlich zugänglichen Hobbyraum, sogenannte Maker Spaces, entdecken und die Stecklinge selbst schneiden.

Der Growroom-Hochgarten ist kein Ersatz für einen ausgedehnten Gemüsegarten, noch macht er einen zum Selbstversorger. Er ist aber ein grüner Schritt in eine entsprechende Richtung. Besonders reizvoll ist es für Kinder, in einem altersübergreifenden Projekt gemeinsam mit ihren Großeltern oder Eltern etwas zu bauen oder zu gestalten und dann zu pflanzen. Auf diese Weise erfahren die Kinder auch, dass Gurken und Salat nicht mitten im Rewe entstehen, sondern woher die Lebensmittel kommen.

Inspiration für das Design aus dem Growroom

Natürlich muss es nicht gleich ein Ikea-Hochbeet sein. Sie können sich auch von der Idee inspirieren lassen. Ein kleiner, aufgeständerter Garten lässt sich mit wenig Aufwand anlegen: Europaletten, eine Holzplatte als Spalier oder ein Holzgitter, das mit einer Wand verbunden wird. Außerdem gibt es Töpfe, die mit Hilfe von im Baumarkt gekauften Halterungen ohne großen Aufwand an das Gestell gehängt werden können. Eines ist sicher: Egal, aus welcher Sorte die Pflanzen oder Kräuter stammen, frische Bio-Produkte schmecken doppelt so gut.

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